Thermostabilisierung - Das Verfahren

Die thermische Behandlung oder Wärmebehandlung von Holz ist eine ökologische, dauerhafte Holzmodifikation mittels Wärme von über 150 - 210 Grad Celsius und ohne Einsatz von chemischen Zusatzstoffen.

Natürlicher Holzschutz














Weitere Informationen

Eigenschaften von Thermoholz [21 KB]
FAQ Thermostabilisierung [40 KB]

Höhere Resistenz gegen Insekten, Pilze und Bakterien

Durch die thermische Behandlung wird die natürliche Dauerhaftigkeit gegenüber vielen Pilzen und Insekten verbessert. Verschiedene Schädlinge aus den Gattungen Pilze, Insekten und Bakterien haben durch die thermische Behandlung kaum mehr Angriffsmöglichkeiten, da die Ausgleichsfeuchte nach der speziellen Wärmebehandlung drastisch sinkt. Jedoch darf nur qualitativ hochstehendes Rohmaterial verwendet werden, welches vor der Thermobehandlung befallsfrei war.

Erhöhte Formstabilität und Lebensdauer bei Thermoholz

Bei einigen Laubhölzern werden Dauerhaftigkeiten erzielt, welche mit Tropenhölzern vergleichbar sind. Durch die stark reduzierte Ausgleichsfeuchte wird das Schwind/Quellverhalten um 50-60% deutlich verbessert. Dadurch wird das Schüsseln sowie das Verziehen des Holzes stark reduziert.

Oberflächenbehandlung
 


Im Aussenbereich eignen sich eine Oberflächenbehandlungen mit gängigen Holzschutzölen oder Holzlasuren. Das Erscheinungsbild ohne zusätzlichen Oberflächenschutz wird sich analog unbehandeltem Holz verhalten. Je nach Bewitterung stellt sich eine silbergraue Patina ein.

Grundsätzlich ist dem konstruktiven Holzschutz wie bei unbehandeltem Holz unbedingt Beachtung zu schenken.